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Schutzinsel und der Code

 

Eine Prävention für Kinder auf Ihrem Schul-/Heimweg.

 

 

"Es ist bereits eine Stunde nach Schulschluss, und mein Kind ist noch nicht zu Hause!" Spüren Sie das Unbehagen bei dieser Situation? In den meisten Fällen hat das Kind die Zeit vergessen, spielt auf dem Heimweg mit den Gspändli und trottelt gemütlich in Richtung zu Hause. 

 

Zwei ganz einfache Präventionsmassnahmen mit bester Wirkung:

 

Schutzinsel:

Gehen Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ab. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wo es Hilfe holen könnte, sollte es Angst haben oder sich verfolgt fühlen. Wählen Sie dafür öffentliche Orte wie Einkaufsladen, Post, Restaurant, Reparaturwerkstatt, Tankstelle, Coiffure etc. Gehen Sie auch mit Ihrem Kind in den Laden und fragen Sie mit Ihrem Kind, ob es hier Schutz finden dürfe, sollte mal etwas vorkommen. In den meisten Fällen bekommen Sie ein JA, was auch gleichzeitig das Kind bestärkt.

 

Es gibt einige Orte, wo es die Aktion "Schutzinsel" gibt.
Verschiedene Lokale kleben einen Kleber an den Eingang,
welcher zeigt, dass Kinder bei ihnen Schutz suchen können.

Leider greifft diese Aktion zu wenig. Und so appellieren wir an Sie,
nehmen Sie diese Idee selbst in die Hand und werden aktiv. Das
stärkt auch Ihr Kind auf dem Heimweg.

 

Code:

Kommt es mal vor, dass Ihr Kind von einer fremden Person angesprochen wird: "Du, ich muss Dich zu Mami bringen, sie liegt im Spital und kann nicht selbst kommen!" Das Kind macht sich Sorgen um die Mutter und steigt ein! Verhindern Sie das, indem Sie mit Ihrem Kind einen Code abmachen. Einen Code wäre "Schnürsenkel" (natürlich dieser nicht mehr verwenden :-) Dieser Code wissen nur Sie als Eltern und die Kinder. Sie verwenden diesen Code nur, falls Sie wirklich einmal in der Notsituation sind, wo Sie jemand schicken müssen, der/die das Kind nicht kennt. Dies wird wohl nie oder seeeehr selten vorkommen. Kann dann die fremde Person den Code nicht sagen, weiss das Kind, das dies eine Lüge ist!